Technischer Halt …

… auf dem gruseligen, „Königlichen Campingplatz – Sans Souci -“ bei Potsdam 😑

Eine furchtbare Ansammlung von Weißware auf engstem Raum. Selbst die Zeltwiese ist parzelliert … Das Restaurant bietet übelst fleischlastige Küche zu überhöhten Preisen. Typisch deutsch. Hauptsache viel Fleisch.

Zum Glück geht es morgen früh weiter. Was freuen wir uns schon auf den nächsten Biwakplatz 🙂🙂🙂❤️

Es geht los …

Die Urlaubsreise 2021 kann beginnen 🙂

Mit diesem Gepäckberg mit den Öffis quer durch die Republik …

Ziel ist Kratzeburg am Käbeliksee, einer der Quellseen der Havel. Von dort aus werden wir die rund 300 km bis zur Mündung in die Elbe bei Havelberg paddeln. Als Genusspaddler haben wir uns dafür drei Wochen Zeit genommen.

Ein kurzer Abstecher auf fremdes Terrain …

Seit einiger Zeit plagt mich der Wunsch es mal mit dem SUP surfen zu versuchen. Klar, es gibt hier auf dem Main nicht viele Wellen aber irgendwann einmal wird es auch wieder einen Urlaub am Meer geben. Kurz entschlossen bestellte ich mir ein preiswertes Wave-SUP bei Decathlon. Ausgepackt und aufgepumpt war es schnell, auch der erste Eindruck vermittelte eine passable Verarbeitungsqualität für den Preis.

Dann ging es auf den Main. Super agil, manche würden sagen kippelig und sehr spurtfreudig ist das Boad. Sehr drehfreudig ist es auch und es reagiert quasi auf alles 🙂 Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit machte mir es sogar richtig Spaß mit den Motorboot- und Schiffswellen zu spielen. Wellen denen ich sonst eher immer ausgewichen bin 🙂

Leider hatte der Spaß ein Loch. Nach drei Tagen Lagerung war fast die komplette Luft entwichen weshalb ich mich entschieden habe das Board zurück zu geben und mir auch kein Neues aus dem Hause Decathlon schicken zu lassen. Da ist einfach kein Vertrauen mehr vorhanden …

Leider habe ich Blut geleckt. Ich will unbedingt ein taugliches Wave SUP haben. Ich habe mich für das Wave Board der lightboardcorp entschieden. Vor allem weil ich schon mit deren Touring Board sehr zufrieden bin. Wenn ich das Board habe, werde ich berichten 🙂

Aloha …

Der Altrhein „Rund um den Kühkopf“

Wir wollten schon länger mal auf dem Erfelder Altrhein paddeln. Einmal rund um den Kühkopf herum so der Plan. Das sind nette 22 Kilometerchen, genau richtig für eine entspannte Tagestour.

Letzten Donnerstag habe ich aufgrund des Feiertages frei auf dem Hof. Kurz entschlossen treffe ich mich mit Verena in Erfelden auf einem Parkplatz direkt am Altrhein. Zudem kommt noch die Erstwasserung von Verenas neuem „Paddelbrett“

Einsetzstelle direkt unterhalb der Fußgängerbrücke in Erfelden. Etwas steil die Böschung aber mit Vorsicht gut machbar.

Treffpunkt Parkplatz. Erst manuell gepumpt dann die letzten Meter elektrisch 🙂

Wir setzen ein und nehmen die Nasen der Boards in Richtung bergauf. Anfangs noch fast strömungslos geht es durch die wildromantische Landschaft des Kühkopfs.

Ein wunderbares Gepaddel, auch wenn mit jedem Kilometer die Strömung zunimmt … ist aber problemlos zu paddeln, wenn wir auch nur noch etwas ein Drittel unserer normalen Reisegeschwindigkeit erreichen,

Irgendwann umtreibt uns ein Hüngerchen und es wird Zeit für das Picknick. Am Tag zuvor habe ich extra dafür leckere Vnitzel-Brötchen vorbereitet.

So ein Board ist auch hervorragend für ein Picknick geeignet 🙂

Weiter geht es durch diese wirklich schöne Landschaft. Es ist erstaunlich wenig los an diesem Feiertag. Trotz des schönen Wetters. Vermutlich haben sich dann doch einige potenzielle Ausflügler von der schlechten Wettervorhersage abhalten lassen.

Wir nähern uns dem Durchstich in den Rhein. Die Strömung an der Engstelle ist so stark, das wir es gerade noch so in den Rhein schaffen. Das war knapp … 🙂

Auf dem Rhein dann eine ganz andere Welt. Wunderbar dieser Strom, so weit und so kraftvoll. Mich überkommt das Gefühl dass ich hier bis zur Unendlichkeit weiter paddeln könnte.

Man kommt aber auch gut voran wenn man einfach gar nichts macht.
Verena chillt … 🙂

Es geht aber auch anders. Ein entgegen kommendes Containerschiff wirft Wellenberge auf die ich wirklich nur unter den aller größten Mühen stehend bewältigen kann. Vor allem die Kreuzseen in Verbindung mit den von der Uferböschung zurück geworfenen Wellen haben es in sich. Ein riesen Spaß! Verena saß in dem Moment gerade und hätte sie versucht aufzustehen, es hätte sie vielleicht sogar abgeworfen …

Interessant auch die Stömungsverhältnisse zwischen den Buhnen … teilweise mit Strudeln und einer brodelnden Oberfläche wie in einem Kochtopf die wir respektvoll umpaddeln.

Wir finden einen einladenden Strand in einer strömungsarmen Einbuchtung. So einladend dass wir hier eine Pause einlegen. Auf Reise wäre so ein Platz perfekt als Übernachtungsplatz geeignet.

Es geht weiter auf dem Rhein bis zur Einmündung des Altrheinarms. Gemütlich lassen wir uns treiben und paddeln so vor uns hin.

Bei der Einmündung paddle ich eine so starke Kurve dass es mich doch tatsächlich fast einmal abwirft. Gerade noch mal gut gegangen. Und das vor dem reichlich vorhandenen Publikum 🙂

Die letzten Kilometer bis nach Erfelden sind zwar arm an Strömung, ziehen sich aber deutlich. Nach rund 23 Km erreichen wir den Ausgangspunkt und sind sehr zufrieden. Das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal auf dem Altrhein.

Es ist angerichtet …

Nachdem ich bedingt durch die Pandemie schon 2020 bei der Spargelernte landete hat sich auch 2021 nicht viel geändert. Vom Messebauer zum Spargelbauer kwasi. Seit Oktober 2020 arbeite ich durchgehend in der Landwirtschaft.

Der erste Spargel der Saison 2021. Der Spargel stammt vom Hof Benz in Arheilgen und die Kartoffeln, Bamberger Hörnchen, vom Hof Himmelsbach in Karlstein. Im Herbst 2020 selbst gelesen …