San Diego Part 4

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Ich erreiche den Salton Sea welchen eine eher etwas langweilige landwirtschaftliche Nutzlandschaft umgibt. Aber auch hier, unendliche Weite …

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Es ist sehr heiß. Bei einer Tankstelle wird aufgetankt. Mensch und Maschine. Auch kaufe ich mir hier mein Abendessen – Dosenkost für den Spirituskocher.

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Nach den See schiebt sich der Highway in Richtung Arizona. Es wird Abend und im schwindenen Tageslicht fahre ich durch eine echte Sandwüste. Super schön.

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Es wird Zeit mir einen Schlafplatz zu suchen, ermutigt durch die Schilder am Wegesrand welche das Zelten in der Wüste ausdrücklich erlauben fange ich an kleine Nebenstraßen zu erforschen. Ausschließlich Dirt-Tracks. Teilweise mit weichem Sand. Da ist die Harley nicht unbedingt in ihrem Elemnt … Leider sind diese Wege rechts und links mit einem Sanwall besäumt. Ich müsste also den Karren auf der Straße stehen lassen um mich in die Büsche zu schlagen und das will ich nicht.

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Bei meinem letzen Versuch einen Schlafplatz zu finden, schon bei Dunkelheit, passiert es dann …

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Bei dem Versuch die Harley zu wenden verliert das Vorderrad in weichem Sand bei Schrittgeschwindigkeit den Halt. Die Karre fängt an zu kippen, reflexartig versuche ich die Harley mit dem rechten Bein zu halten. Ein stechender Schmerz durch fährt meinen Körper, der „Point of no return“ ist überschritten und ich liege neben dem Krad im Sand. Gequält brüllt der Motor auf, schnell schalte ich ihn aus, stemme mich mit aller Kraft gegen den Lenker und richte den 370kg Brocken in einem Atemzug wieder auf.
Völlig ausgepumpt stehe ich auf der rechten Seite der Harley und überlege wie ich wieder aufsteigen kann. Von der Seite aus jedenfalls nicht. Mein rechtes Bein trägt mich nicht mehr …

 Part 5

 

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