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Tag 4 – 23.07.2013 – Opatija bis Brodacica

Ganz früh am Morgen bin ich auf den Beinen. Wild entschlossen mich an den Party-People zu rächen in dem ich mit blindem Aktionismus den Platz bereit bin zu wecken. Pustekuchen … Die Verrückten sind auch schon auf und schultern Ihre verschiedenen Boards. Opatija ist ein Surf-Hotspot und morgens kurz vor Sonnenaufgang herrschen die besten Windverhältnisse.

Ich beschräubel noch die F. Zwei völlig verruste Zündkerzen kommen zum Vorschein. Entweder entstanden durch das Gebummel hinter der Planeta her oder … Na ja, ich äußere den Verdacht dass Verena bei den verschiedenen Startversuchen mit dem Choke gespielt haben könnte um diesen dann in der Hektik zu vergessen … diesem wird natürlich kategorisch widersprochen also mir hätte das durchaus passieren können.

Wir belassen es dabei, ich schraube zwei neue Zündkerzen rein und weiter geht es. Die F läuft wie ein Glöckchen.

Weiter geht die Reise am frühen Morgen in Richtung Rijeka. Eigentlich eine recht hybsche Innenstadt. Wir schaffen es endlich Geld zu tauschen, füllen die Tanks auf und stürzen uns auf die viel befahrene Küstenstraße. Zumindest ist sie das wenn ich in den Rückspiegel schaue, vorne aber ist alles frei. Stau ist halt nur hinten blöd, vorne geht’s und Verena blockt mich gekonnt vor den Aggressoren ab.
Wir setzten mit der Fähre auf die Insel Pag über. Ich mag die karge Mondlandschaft dieser Insel. Sie steht im absoluten Kontrast zur gegenüber liegenden Küste.

Die Insel Pag hat ein paar wirklich schöne Ecken. Trotz ihrer Kargheit. Ganz besonders schön finde ich den Übergang zum Festland am südlichen Ende der Insel über eine Brücke.

Die Reise geht weiter entlang der wirklich traumhaften Küste Kroatiens. In Sibenik schauen wir uns nach einer Übernachtungsmöglichkeit um. Herr Garmin schlägt uns das Camping Solaris Ressort vor. Nichtsahnend folgen wir seinem Rat. Wir finden einen Campingplatz so groß wie eine Kleinstadt. Dicht gedrängt stehen Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile. Lärm überall. Diskotheken, Bars Supermärkte und eine riesige Rezeption. Es tauchen die geschriebenen Zeilen über nur mit Navi befahrbaren Campingplätzen vor meinem geistigen Auge auf. Wir treten die Flucht nach vorne an und finden ein paar Kilometer weiter in Richtung Süden einen winzigen Platz in dem schönen Städtchen Brodacica. Auto-Kamp-More heißt der Ort der Verheißung von Nachtruhe. Wir ergattern das letzte Plätzchen für unser Zelt. Der muffelige Platzwart hat ein großes, freundliches Herz. Also mir ist der schrullige Kerl sofort sympathisch.
Wir finden im Ort ein erstklassiges Restaurant mit italienischer Küche und lassen die Korken knallen.


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Warten auf die Fähre nach Pag.

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Eine wunderschöne Gaffelketch verleitet zum Träumen.

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Wir freuen uns über den Verlauf der Reise. Es könnte nicht besser gehen.

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Rauf auf die Fähre und Ablegen vom Festland. Alles noch recht grün und hübsch.

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Wohin gegen die Insel Pag eher an eine unwirtliche Steinwüste erinnert.

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Traumhafte Aussicht.

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Die Brücke zum Festland am südlichen Ende der Insel Pag.

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Zauberhafte Reflexionen im glasklaren Wasser der Adria.

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Die Bucht von Brodarica.

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Abendstimmung.

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Meistersänger.


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