San Diego Part 2

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Das Wetter ist klasse. Knapp über 20°C und stahlend blauer Himmel. Eine leichte Brise weht vom Meer herüber. Solcherlei Arbeitsrahmenbedingungen lasse ich mir gefallen.

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Mir gefällt der historische Hafen. Ich mag alte Boot und Schiffe. Meinetwegen auch solche militärischen Ursprungs. Schon gewaltig so eine USS Midway. Ein ziemlich komplexes Stück Technik.

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Viele Harleys hat es natürlich auch in San Diego. Und sehr viele Pickups mit V8 Motoren. Darunter auch sehr viele mühevoll aufgepäppelte 50er Jahre Trucks. Ein Schauspiel wenn die Burschen am Samstag Abend durch die City cruisen. Man spürt die Nähe zu Mexico.

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Alte U-Boote finde ich besonders faszinierend. Die Enge und Trostlosigkeit an Bord. Die Aussichtslosigkeit bei Schiffbruch in der Tiefe … Ein schauriger Arbeitsplatz tief unter der Wasseroberfläche. Und das nicht nur aufgrund der Art des Jobs.
Und doch faszinierend …

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Richtung Flughafen kommt nach ein paar kitschigen Segelschiffen noch ein kleiner Jachthafen mit alten rostigen Selbstbau-Jachten auf denen gewohnt wird. Zum Teil echte Blauwasser-Segler. Ein Leben das ich in jungen Jahren auch einmal angestrebt habe.

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Ich laufe noch fast bis zum Flughafen und über eine große Schleife wieder zurück in die Innenstadt. Ich schaue mir gerne die innerstädtischen Randgebiete an. Dort wo tatsächlich Menschen leben, kleine Läden ums Überleben kämpfen und sogar Handwerker ihre Werkstätten haben. Ich spähe über Zäune in die Hinterhöfe alter KFZ-Werkstätten.

Schließlich bin ich gegen Abend wieder im Hotel um mich einem vorzüglichen Microwellen-Gericht zu widmen. Mir ist das Recht so. Ist preiswert und geschmacklich erträglich. Ich muss nicht ständig Essen gehen, vor allem nicht wenn ich alleine unterwegs bin.

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Die kommenden Tage sind ausgefüllt mit der Arbeit auf der Messe. Langsam aber stetig geht es voran, immer bemüht meine beiden Union-Workers nicht zu überfordern. Insgesamt läuft es aber ganz gut und wir werden mehr als nur rechtzeitig fertig.

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Ich habe mittags immer Zeit auf einen Fish-Tacco im TIN FISH gegenüber der Messe. Ziemlich lecker und recht preiswert kann man da essen.

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Ich kann nicht sagen dass mir mein Job gerade missfällt. Alles ist gut und ich bin rundum zufrieden. In dieser US-Amerikanischen Stadt läßt es sich schon aushalten.

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Am 13. April ist die Arbeit beendet so dass ich am 14. dem Kunden den Messestand übergeben kann. Gegen Mittag bin ich entlassen um mich einem neuen Abenteuer widmen zu können.

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 Part 3

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