Albanien 2017 – 2

Am nächsten Morgen zeigen sich die ersten dicken Wolken am Himmel, es bleibt aber trocken. Ab und zu sieht man auch noch die Sonne und wir machen uns nach dem Lagerabbau recht früh auf den Weg in Richtung Süden. Ingolstadt wird großräumig umfahren. Kurz danach werden die Wolken immer dichter und es fängt an zu tröpfeln. Verena möchte schlauerweise ihren Regenkombi anziehen weswegen wir Unterschlupf bei einer Tankstelle finden.

 

Ich finde dass es reichen muss wenn sich einer die Gummihaut überstreift um Murphy zu übertölpeln. Leider geht meine Rechnung nicht auf und ich folge ihr pudelnass etwas später nach …

Der Regen wird immer stärker und lässt erst kurz vor dem Ziel nach. Schön ist das nicht aber wir beschließen diesen nassen Reisetag als den Einzigen der gesamten Reise zu deklarieren. Mit diesen sonnigen Gedanken kann man das ganz gut aushalten.

Wir erreichen einen uns schon bekannten Dorfcamp bei Mittersil am frühen Abend. Der Himmel klart auf und ermöglicht uns so einen trockenen Aufbau des Lagers.

Wir kaufen noch etwas für das Frühstück ein und gehen ins einzige Gasthaus am Platz fürstlich Speisen.
Nach einer ruhigen Nacht beschert uns der junge Tag einen wunderschönen Himmel. Viel blau und nur leichte Bewölkung kündigen einen schönen Reisetag an der uns bist nach Triest führen soll.

Die gewohnte Kaffeeküche. Dieses Jahr ausschließlich mit dem Solo-Stove. Ein Hobo-Ofen der von uns fast immer mit einem Trangiabrenner betrieben wird.

Es geht von Mittersil aus durch den Felbertauerntunnel, über Lienz in Richtung Italien.
Plöckenpass, Tolmezzo in Richtung Slowenien. Bei Povici geht es über Lischiazze und Uccea über einen kleinen Pass in Socatal.

Wir streifen Kobarid und fahren weiter in Richtung Triest.

Ziel für diesen Reise Tag ist Camping San Bartholomeo bei Muggia, südlich von Triest kurz vor der Slowenischen Grenze.
Wir erwarten einen entspannten Abend um am nächsten Tag abends ganz gemächlich die Fähre nach Durres zu besteigen. Leider hatte Murphy Anderes mit uns vor und 4 Kilometer vor dem Ziel wurde es plötzlich abenteuerlich …

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