Albanien 2016 – 9

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Nachdem wir mit der Fähre wieder das Festland erreicht haben, biegen wir nach dem Grenzübertritt nach Bosnien bei Neum direkt rechts ab ins Landesinnere. Auf relativ kleinen Pfaden durch schöne Gebirgslandschaften geht es in Richtung Neretva Tal. Ein Umweg der sich wirklich lohnt. Viel weniger Verkehr als an der Küste und natürlich weniger Grenzübertritte die sich doch immer etwas hinziehen. Der Stau in Richtung Süden von Bosnien nach Kroatien war doch schon einige Kilometer lang. Wir fahren immer an der Neretva entlang, kommen durch Mostar und finden am Jablanicko jezero (See) bei Ostrozak ein kleinen hübschen Campingplatz direkt am See. Auch an diesem Tag erfahren die unglaubliche Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Menschen uns gegenüber. Das kommt von Herzen und hat meist nichts mit Geschäftstüchtigkeit zu tun.

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Die große Eisenbrücke auf dem Bild muss mit losen Eisenplanken belegt sein. Es macht jedenfalls einen Höllenlärm wenn ein Fahrzeug darüber fährt. Für uns ist das noch ganz lustig aber wohnen möchte ich hier nicht.

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Der geschäftstüchtige Wirt bereitet uns am Grill ein leckeres Abendessen. Karte gibt es wie immer keine aber man versteht sich. Einen verdammt leckeren Slibovitz hat der Bursche im Programm. Große Mengen davon, ich glaube es waren 18.000 Liter exportiert er davon jährlich nach ganz Europa. Essen, Bier und Schnaps waren gut so dass die nötige Bettschwere recht schnell erreicht ist.

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An der Flucht gehindert …

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Der See im Morgendunst.
Lustig war auch, immer wenn am Morgen oder am Abend der Muezzin seinen Ruf erklingen läßt, stimmen tausende von Fröschen mit ein 🙂 Akustisch wirklich etwas besonderes.

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Die Kaffeebar …

Etwas überrascht sind wir am Morgen ob der Rechnung. Mit knapp 40 Euro für Übernachtung und Abendessen ist das für die Gegend hier wohl eher am oberen Ende der Skala anzusiedeln. Wurscht, wir sind im Urlaub und für uns ist das locker leistbar. Ich gönne das dem Wirt zumal die Qualität auch sehr gut ist.

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