San Diego Part 1

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April 2010. Wir haben den Auftrag erhalten einen Messestand in San Diego zu bauen. Ich als Projektleiter darf den Job machen. Natürlich bietet es sich an, während die Messe läuft, eine kleine Tour mit einem Mietmotorrad zu fahren.

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Am 08. April fliege ich mit Singapore Airlines nach New York. Von dort aus geht es dann weiter mit American Airlines nach San Diego. Was für ein Unterschied … Die amerikanische Gesellschaft ist echt zum Abgewöhnen!

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Nach 7 Stunden Wartezeit auf dem Flughafen JFK, glücklicherweise konnte ich mein Gepäck schon aufgeben, besteige ich eine eng bestuhlte, knall volle Maschine. Nicht mehr ganz so knackige und unglaublich unfreundliche Flugbegleiterinnnen begrüßen mich zurückhaltend. Bis auf einen Kaffee oder ein Glas Wasser muss alles zusätzlich bezahlt werden. Bargeld nehmen sie keins. Das nenne ich Service auf dem 6 Stunden Flug.
Spät in der Nacht komme ich in San Diego an. Die Luft ist lau. Ich fahre mit dem Taxi ins Hotel. Alles ist gut, nur bin ich echt müde so langsam. Ich bin nun seit knapp 27 Stunden unterwegs.

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Im Hotel bekomme ich noch ein Abendessen und ein Bier. Zeit fürs Bett.

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Am nächsten Morgen orientiere ich mich zunächst einmal.
Ich fühle mich matschig in der Birne, ist aber bedingt durch den Zeitunterschied durchaus verständlich. Ich mache einen Spaziergang …
Bei einem Straßenhändler bekomme ich einen Kaffee und einen Bagel als Frühstück. Erst einmal zum Meer. Weite atmen.

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Ich spaziere entlang des Museumshafen und des historischen Hafenviertels in Richtung Kongresszentrum. Allzu weite Wege sind das hier nicht in San Diego. Die Stadt ist verhältnismäßig klein.

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An der Messe angekommen checke ich erst einmal die Lage. Ich kann mir schon einen Arbeitsausweis organisieren und erhalte so Zutritt zur Halle. Es ist der erste Aufbautag. Allerdings nicht für mich heute werden vom Veranstalter die Stände eingemessen, Trennwände gestellt und elektrische Zuleitungen verlegt.
Ich weiß zumindest schon einmal wo ich morgen hin muss um ohne Zeitverzug mit der Arbeit beginnen zu können. Heute passiert nichts mehr … zumal ich erst morgen mein Material erwarte.

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Ich bummle noch ein wenig durch die überschaubare Innenstadt, decke mich im Supermarkt mit dem Notwendigsten ein und gehe wieder zurück ins Hotel.
Auf dem Zimmer gibt es Vollausstattung. Kühlschrank, Kaffeemaschine und Mikrowelle. Ich beschließe mich weitestgehend durch das riesige Angebot an Microwellen-Fertigerichten des Supermarktes zu futtern. War besser als erwartet ..

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Ich empfinde Land und Leute als entspannt, wenig hektisch und sehr freundlich. Hier in Süd-Kalifornien scheinen die Uhren tatsächlich etwas gemächlicher zu ticken als an der Ostküste.

Part 2

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