Neulich auf der Henneburg …

kahlgryndiger

Wie immer ein wunderbares Treffen. Leider habe ich nichts fotografiert aber hier gibt es so einiges zu sehen.

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Never wash a running system

Weise Worte meines Freundes Peter zu dem Thema:

Aus ätiologischer Sicht ist das Abreiben mit öligen Lappen und ähnlichem einfach ein Verhalten, das die soziale Bindung verstärkt. Der früher im Vodergrund stehende physiologische Aspekt des „Reinigens“ ist seit Jahrzehnten als völlig untergeordneter und in der Praxis oft garnicht vorhandener Nebeneffekt erkannt. Affen lausen sich, auch wenn sie gar keine Läuse haben, und der „Reingungseffekt“ von öligen Lappen läßt sich im natürlichen Habitat meist kaum beobachten (das tatsächliche Ergebnis kann von Laien teilweise sogar mit „Verschmutzung“ verwechselt werden).
Wesentliche Komponenten der komplexen Wechselwirkung sind hierbei neben dem psychologichen Effekt und der mechanischen Stimmulierung vor allem verschiedenste Botenstoffe, die eben nur im natürlichen Habitat ausreichend vorhanden sind.
Versuchen mit Ratten haben gezeigt, dass z.B. tägliche Streicheleinheiten und ein „angereicherstes Umfeld“ das Hirnwachstum erheblich steigern können. Nach einigen Jahren begeisterter Forschung wurde festgestellt, dass natürlich lebende Ratten immer ein erheblich größeres Hirn selbst als „gesteigerte“ Laborratten haben.

Lappen, die direkt aus der Waschmaschine kommen, sollten immer einige Tage an exponierter Stelle in der Werkstatt gelagert werden. Ballistol, WD40 o.ä. erscheint mir ein durchaus noch geeignetes Medium für die erforderlichen Botenstoffe. Mittel jedoch, die die natürliche Patina angreifen (NeverDull u.ä.) halte ich für bedenklich :opa:

Auch die Planeta ist nun verkauft.

„Keep it simple“ oder „weniger ist mehr“. Getreu diesem Leitsatz habe ich meinen Fahrzeugbestand nun noch einmal reduziert. Ein Gespann und eine Solo. Das muss in Zukunft reichen. Die Ural und die Enfield sind die Waffen meiner Wahl.

Die Planeta konnte ich gerade noch rechtzeitig vor dem nächsten Umzug verkaufen. Es gab zwar nicht viel dafür aber das war eh klar. Viel wichtiger ist es dass ich das ganze Gerümpel los bin welches an dem Krad dran hing. Eine Transporterladung voller Teile. Genug um drei weitere Motorräder zu bauen …

Ich fühle mich wirklich erleichtert.

Die Mamuf ist weg.

Mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge habe ich die Mamuf verkauft. Ein trauriger Moment wenn ich auch glücklich bin über den fortschreitenden Prozess der Verschlankung meines Lebens.

Als nächstes kommt die Planeta in den Verkauf.

Besitz belastet.

Ich gehe es jetzt an. Ein Solo-Krad und ein Gespann müssen reichen. Entgegen der allgemeinen Tendenz zum Motorrad-Messitum möchte ich mich bescheiden. Es frisst mich sonst auf das Gelump …

Von daher fange ich mal mit dem Verkauf der Mamuf an.
Die Planeta wird rasch folgen.

Ich habe mich für die Enfield und die Knural entschieden und bin zufrieden damit.