Balkan 2015 – 3

Den nächsten Morgen lassen ganz gemächlich beginnen. Vor dem Frühstück und dem Abbruch des Lagers gehen wir noch einmal an den Fluss runter.

Wir kommen wieder

Kein Frühstücksbild …

Weiter geht es die Soca entlang in Richtung Kobarid. Wir streifen die slowenische Grenzkammstraße und schwingen uns durch das liebliche Voralpenland in Richtung Kroatien. Bei Opatia erreichen wir die Küste. Ich finde eine Sparkasse um lokale Währung zu tauschen. Wir essen eine erstaunlich gute Pizza in einem Straßencafe und freuen uns dass wir dieses Jahr hier nicht übernachten werden.

Hinter Rijeka, in Novi Vinodolski finden wir einen netten Campingplatz direkt am Wasser. Noch vor dem Zeltaufbau gehen wir ins seichte Wasser planschen. Leider war das Wasser ziemlich kalt weil genau an dieser Stelle sich eine Karstquelle ins Meer ergießt. Nach Lageraufbau kaufen wir noch unser Abendessen im lokalen Markt ein.

Kaffeebar. Und ja, der Wein ist vom Vorabend …

Gegenüber die Insel Krk im Morgendunst

Die Fahrt entlang der kroatischen Küste auf der D8 ist sehr anstrengend und nervig. Große Hitze, viel Verkehr und jede Menge übermotivierter Autofahrer jeder Nationalität. In jedem Dorf versuchen einem Schlepper irgendwelche Zimmer aufzuschwätzen. Das nervt noch mehr. Glücklicherweise führt uns unsere Route als bald von der Küste weg ins Landesinnere.

Rast zum Auffüllen der Wassertanks …

Hinter Split kommen wir wieder auf die Küstenstraße. Der südliche Teil wird von uns als nicht ganz so nervig empfunden wie der Norden. Dennoch, so sehr wir dieses Land auch mögen, die Küstenstraße fahren wir in Zukunft nur noch dort wo es auch sein muss. Wir kommen durch Omis und belegen kurz danach auch dem Autokamp Danijel eine Parzelle. Auch hier wieder, planschen im Meer und eine Dusche bringen alles wieder ins Gleichgewicht. Ein Abendessen in einem guten Restaurant rundet das Ganze ab.

Der Frühstückskaffee lockt sogar Verena aus dem Zelt

Die letzte Etappe nach Mljet ist nur noch sehr kurz. Nur noch rund 160 km entlang der Küste bis zur Fähre. Die Straße führt uns auch durch das Neretva Delta. Eine immergrüne landwirtschaftliche Hochburg.

Verena fotografiert

Dann schließlich der Abzweig nach Ston. Auch dieses Jahr wieder beachten wir dieses touristische Highlight nicht. Nicht einen Blick ist es uns wert. Wir wollen auf die Insel.
Schließlich ist es geschafft. Wir erreichen den Fähranlieger und müssen auch nur eine Stunde warten.

Entspannt läßt sich die Wartezeit im Hafencafe überbrücken

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